DRY JANUARY

Am liebsten würden wir den Dry January umbenennen. Nicht aus Prinzip, sondern weil er für viele längst mehr bedeutet als ein trockener Zeitraum – eher eine Einladung zum Innehalten und Neujustieren.

Der Jahreswechsel verstärkt dieses Gefühl: Man denkt über Gewohnheiten nach, fasst Vorsätze, richtet den Blick neu aus – und verändert dabei oft auch, was im Glas landet. Für uns heißt das vor allem eines: entdecken.

Und so ist auch dieser Guide aufgebaut: drei Getränkewelten. Positionen, die vertraute Rituale begleiten können. Solche, die neue geschmackliche Räume öffnen. Und Getränke, die bewusst zwischen diesen beiden Polen stehen.

vertraute linien

Diese Getränke bewegen sich entlang bekannter Aromen. Struktur, Säure, Spannung und Länge sind klar lesbar, die Dramaturgie im Glas, am Gaumen vertraut. Sie sind für bekannte Rituale und zeigen, wie neuer Ausdruck entstehen kann, wenn man sich an klassischen Formen orientiert.

Für alle, die sich im Glas orientieren möchten – ohne stehenzubleiben.

Neue Räume

Hier beginnt Entdeckung. Zutaten, Prozesse und Aromen folgen keiner bekannten Linie, sondern leben davon neue geschmackliche Perspektiven zu öffnen. Diese Getränke überraschen nicht laut, sondern durch Tiefe, Textur, ungewohnte Kombinationen und Produktionen – und fordern Aufmerksamkeit. Wer sich darauf einlässt, betritt sensorisches Neuland.

dazwischen

Diese Getränke bewegen sich bewusst zwischen den Welten. Sie greifen bekannte Elemente auf, brechen sie jedoch auf und führen sie weiter. Spannung entsteht hier aus dem Wechselspiel: vertraut und neu, klar und verspielt, ruhig und lebendig. Eine Kategorie für alle, die sich nicht entscheiden möchten – und genau darin ihren Reiz findet.

Wenn Grenzen weich werden.