cul sec
aus culemborg, niederland
Wildes Terroir und kreative Fermente für vielschichtigen Genuss
Schnellansicht Cul Sec - Rouge en Voiture (2025) €19,90 €26,53 / l
Schnellansicht Cul Sec - L'étable Fumé - Orange (2025) €19,90 €26,53 / l
Schnellansicht Cul Sec - Balade Minérale - Blanc (2025) €19,90 €26,53 / l
Aus der Suche wird ein Domaine
Cul Sec ist die Arbeit eines niederländischen Teams, das Proxy's auf Traubenbasis kreiert. Hier trifft Traubenpressung auf Sammeln, Ernten und Verarbeiten: Kräuter, Hölzer, Seetang, Mineralien, ja – selbst Austernschalen finden ihren Platz.
Der Auslöser war persönlich: Der Vater hörte auf zu trinken, die Kinder Emile und Mélanie wollten die Freude an Komplexität erhalten. Statt Rebsortenlogik: Partnerschaften in Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Ungarn; Zutaten, die am Feldrand oft übersehen werden. Birnen- und Beerenprunings, handverlesene Kräuter aus Food-Forests, Meeresalgen – jede Ernte erweitert die Palette und das Netzwerk. So entsteht ein lebendiges Gefüge aus Winzer:innen und Landwirt:innen, das Biodiversität und regenerative Praxis stärkt.
Ferment, Mazerat, Holz – präzise gebaut
Für jede Cuvée wählt Cul Sec biologisch oder biodynamisch gewachsene Trauben – etwa Sangiovese, Pecorino, Chardonnay, Müller-Thurgau – aus unterschiedlichen Regionen Europas. Nach dem Pressen mazerieren die Schalen kalt in Kombucha oder Wasserkefir: Das holt Tannin, eine feine Bitterspur und mehr Griff ins Glas. Je nach Profil kommen Verbene, Douglasiennadeln, Dulse, Eichenholz oder auch Austernschalen dazu. Neben wilden Hefen laufen Laktogärungen von Gemüse, Kräuter werden heiß und kalt extrahiert (von Zitronenmelisse bis Feigenblatt), Verjus aus unreifen Trauben spannt die Säure. Edelstahl und Holzfässer formen den Rahmen; frische Eiche, Kastanie, Douglasie oder Fichtenzweige setzen die harzigen, leicht trocknenden Spitzen. Traubenschalentees und Essig-Mazerate schärfen die Linie – das Resultat bleibt straff, klar, mit mineralischem Nachhall.
Labor der Landschaft, Textur im Fokus
Cul Sec versteht „Terroir“ nicht als Lage, sondern als Zusammenspiel von Wald, Feld und Wasser. Douglasiennadeln und Johannisbeerlaub bringen grüne, zitrische Frische; verholztes Kraut oder Kastanienlaub legt die Teestruktur darunter. Eine hydrosonische Extraktion zieht in wenigen Stunden ätherische Öle aus Blättern, ohne Oxidation – aktuell vor allem bei Johannisbeerlaub und Douglasie im Einsatz. Für die 2025er Cuvées rückt Verjus stärker in den Vordergrund, direkte Säfte werden zurückgenommen, Eichen- und Kastanienauszüge verdichten die Textur. Abgefüllt naturtrüb, mit feiner Perlage und konsequent kuratierten Kollaborationen: ein Domaine im Glas – präzise, vielschichtig, saisonal weitergedacht.
ZULETZT ANGESEHEN
Hier weitermachen – ohne Suchen.
Cul Sec from the Netherlands merges wine craft, botany and fermentation into layered non alcoholic natural (red, white, orange) wine alternatives with texture and depth. Each cuvée combines biodynamic grapes with herbs, wood and marine elements – a living composition shaped by landscape. Rather than dealcoholisation, Cul Sec relies on fermentation, maceration and aging to build natural structure. The result: mineral, precise no/low drinks with fine bubbles and a clear sense of terroir – a domain in the glass, redefining the idea of wine without alcohol.
Cul Sec aus den Niederlanden verbindet Weinhandwerk, Botanik und Fermentation zu komplexen alkoholfreien Naturwein-Alternativen mit klarer Linie und Tiefe. In jeder Cuvée treffen biologisch und biodynamisch kultivierte Trauben auf Kräuter, Hölzer und Meeresnoten – komponiert wie ein kulinarisches Landschaftsbild. Statt Entalkoholisierung setzt Cul Sec auf Fermentation, Mazeration und Reife in Stahl. So entstehen No/Low Drinks mit mineralischer Spannung, feiner Perlage und originärem Terroir – fermentierte Kunstwerke, die den Begriff Wein ohne Alkohol neu denken.
